Der erste Deutsch-Französische Workshop über die Wirkungen von Hochenergielasern im Ziel wird vom 11. bis 12. April 2018 am Deutsch-Französischen Forschungsinstitut Saint-Louis (ISL) stattfinden.

Gerichtete Hochenergie-Lasereffektoren (HEL) sind bereits in verschiedenen Konfigurationen und Szenarien im Feldversuch vorgeführt worden. Aufgrund des erzielten Reifegrads kann kurzfristig mit einem Technologie-Durchbruch auf dem Gefechtsfeld gerechnet werden. HEL-Effektoren absorbieren den elektromagnetischen Laserstrahl im IR-Wellenlängenbereich. Dies führt zu wärmeinduzierten mechanischen Schwachstellen und schließlich zur Zielverfehlung.

Die ballistischen HEL-Wirkungen im Ziel hängen von einigen Kernparametern ab:

  • Absorption der Strahlenergie in heterogenen Strukturen,
  • Kinetik der thermomechanischen Ermüdung,
  • Verwundbarkeitskriterien,
  • Abweichung der Strahlqualität hinsichtlich atmosphärischer Streuung und Absorption,
  • Rechtliche und sonstige relevante Fragen in Bezug auf die Lasersicherheit.

Dieser Workshop richtet sich an Wissenschaftler, Einsatzpersonal, staatliche Stellen und Industriefachleute aus Deutschland und Frankreich. Ziel ist der Austausch von aktuellen Informationen im Hinblick auf die Errichtung eines binationalen Spitzenforschungsnetzwerks.

Es können Beiträge zu folgenden Themen eingereicht werden:

  • Laser-Materie-Wechselwirkung und relevante Messtechnik
  • Strahlausbreitung in der Atmosphäre
  • Problematik der High Energy Laser (HEL)-Sicherheit
  • Militärische Grundsätze und Grundsätze der inneren Sicherheit

Call for paper

Einreichung

Ende der Einreichungsfrist: 1. März

Registrierung

Ende der Registrierungsfrist: 25. März